Einheitsblatt veröffentlicht: „Wirtschaftlichkeit und partieller CO2-Fußabdruck von Verdunstungskühlern – Leitfaden zur Berechnung"

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Das im Juni 2016 veröffentlichte VDMA-Einheitsblatt behandelt die Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und partiellem CO2-Fußabdruck bei der Planung, Projektierung und Ausschreibung von Verdunstungskühlanlagen. Es empfiehlt Parameter und das Vorgehen für eine entsprechende Berechnung durch Hersteller, Planer, Anlagenbauer und Betreiber von Rückkühlwerken als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der im jeweiligen Anwendungsfall optimalen Lösung.

Das im Juni 2016 veröffentlichte VDMA-Einheitsblatt behandelt die Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und partiellem CO2-Fußabdruck bei der Planung, Projektierung und Ausschreibung von Verdunstungskühlanlagen. Es empfiehlt Parameter und das Vorgehen für eine entsprechende Berechnung durch Hersteller, Planer, Anlagenbauer und Betreiber von Rückkühlwerken als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der im jeweiligen Anwendungsfall optimalen Lösung.

Die Energieeffizienz von Rückkühlwerken ist von stetig zunehmender Bedeutung. Die an der Erstellung dieses VDMA-Einheitsblattes beteiligten Hersteller von Rückkühlwerken wollen
Transparenz bieten und vorhandene Lücken bei der Planung schließen. Insgesamt hat sich in der Praxis die Vergleichbarkeit von Systemen und Angeboten als komplexes Problem dargestellt. Die Vereinheitlichung der Betrachtung und der Berechnung soll zu aussagefähigen Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheidungen führen.

Die Beteiligten sind sich darüber einig, dass dieses VDMA-Einheitsblatt nicht die Planung und Projektierung der einzelnen Anlagen ersetzen kann. Vielmehr werden Grundlagen der Berechnung zur Darstellung von Lastprofilen beim Einsatz von Rückkühlwerken in der Klimatisierung von Gebäuden und der industriellen Anwendung beschrieben. Darüber hinaus wurden wichtige Begriffe aus der Rückkühltechnik definiert. Der Kunde selbst muss erforderliche Angaben zur Rückkühlleistung im Auslegungsfall und den Betriebsbedingungen nennen. Ergänzt mit den Angaben des Herstellers kann somit eine Bewertung der Anschaffungskosten und Betriebskosten von Rückkühlwerken erarbeitet werden. Als Mindestumfang der Ergebnisse werden die Gesamtkosten, namentlich die Anschaffungskosten, Betriebskosten und Wartungskosten, über den gewählten Nutzungszeitraum berechnet. Darüber hinaus wird der Jahresstromverbrauch, Jahresfrischwasserbedarf und die Jahresabwassermenge abgebildet. Der partielle CO2-Fußabdruck aus den genannten drei Verbräuchen wird in Tonnen CO2-Äquivalent abgebildet.

Ein Auszug aus dem Einheitsblatt mit dem Inhaltsverzeichnis und Anwendungsbereich steht zum Download zur Verfügung.

Eine Übersetzung des Einheitsblattes in die englische Sprache ist für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant.

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