Druckgeräterichtlinie

13.05.2020
Für die meisten europäischen Firmen des Anlagen- und Apparatebaus und der Prozesstechnik ist die Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (PED) die wichtigste juristische und technische Grundlage für das Inverkehrbringen ihrer Produkte in der Europäischen Union. Doch trotz der fast 20-jährigen „Tradition“ der PED ergeben sich immer wieder offene Fragen hinsichtlich ihres Geltungsbereichs oder zur Interpretation komplexer Sachverhalte. Hinzu kommt, dass gerade neue Mitarbeiter in den Unternehmen mit dem Konzept der Richtlinie kaum vertraut sind.
14.05.2014
Zum Teil 7 der europäischen Druckbehälternorm EN 13445 ist im Beuth-Verlag ein Beiblatt erschienen. Welche Bedeutung hat dieses Dokument und wie ist überhaupt der Status des Teils 7 der EN 13445?
29.12.2016
Im allgemeinen sind im Behälterbau die 3.1- und 3.2-Zeugnisse eher für Werkstoffe oder Vormaterialien bekannt. Gibt es Abnahmeprüfzeugnisse für ganze Geräte bzw. sind diese überhaupt sinnvoll?
29.12.2016
Ist es möglich, ein existierendes Abnahmeprüfzeugnis 3.1 für Armaturen vom ursprünglichen Hersteller zu übernehmen und dieses Zeugnis für das betreffende Gerät, welches in der eigenen Maschine/Anlage eingesetzt wird, dann unter eigenem Namen auszustellen, jedoch nicht aufgrund eigener Prüfungen, sondern einzig basierend auf dem Zeugnis des Armaturenherstellers?
28.12.2016
Am 19. Juli 2016 wurde die Druckgeräterichtlinie 97/23/EG verbindlich abgelöst durch die an den neuen europäischen Rechtsrahmen angepasste "neue" Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU. Die Interpretation der neu eingeführten Begriffe "Risikobewertung" und "Risikoanalyse" sorgt dabei in der Praxis immer wieder für Diskussionen.
Dr. Frank Wohnsland
Dr. Frank Wohnsland
Fachabteilung Verfahrenstechnik: Referent für Technik und Normung, Vorsitzender im DIN-Normenausschuss Chemischer Apparatebau (FNCA), Druckgeräterichtlinie, Orgalime
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