Branchenoffene Förderrichtlinie "InkoWe" gestartet

VDMA

Mit der Anzeige im Bundesanzeiger hat das BMBF die Antragsphase einer branchenoffenen Förderrichtlinie eröffnet. Die Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für "Industrie 4.0 – Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)" ist in das Forschungsprogramm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" eingebettet.

Das BMBF fördert auf Basis dieser Förderrichtlinie FuE-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Werkzeuge, Modelle und Methoden für Anwendungen in den Unternehmen zu entwickeln. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit der Ergebnisse muss anhand konkreter Beispiele dargestellt werden. Die Vorhaben sollen exemplarisch konkrete, innovative Lösungen entwickeln, die für die intelligente Kollaboration in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken konkrete Mehrwerte erbringen.
Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben.

Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Einführung innovativer Lösungen zu Industrie 4.0. Nach Aussage des zuständigen Projektträgers ist somit auch die Einreichung von Vorschlägen, die zur Digitalisierung der Wasserwirtschaft beitragen, in dieser branchenoffenen Bekanntmachung möglich.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger bis 31. Juli 2017 vom Einreicher eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze vorzulegen. Die Projektskizzen sind an beim Projektträger Karlsruhe (PTKA) mit dem Stichwort "Industrie 4.0 – InKoWe" einzureichen. Alle Details zur Bekanntmachung finden sich auf den Seiten des BMBF.

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1352.html